Wissenswertes

Chinesisches Sprichwort

Willst du einen Tag lang glücklich sein, dann feiere ein Fest.
Willst du ein Jahr lang glücklich sein, dann gehe auf Weltreise.
Willst du ein Leben lang glücklich sein, dann werde Fischer.


Fisch des Jahres 2016

Die Elritze wurde von den österreichischen Landesfischereiverbänden zum Fisch des Jahres 2016 gewählt und hat damit die Nase (Fisch des Jahres 2015) abgelöst. Beide teilen das gleiche Schicksal. Waren sie vor Jahren noch ein Massenfisch. sind sie inzwischen masiv bedroht.
Der Fischereiverein Leibnitz ist stets darum bemüht die Artenvielfalt der Fische in den Gewässern zu erhalten.

 


Jugendliche fischen zum halben Preis

Der Fischereiverein hat im November 2005 den einstimmigen Beschluss gefasst, Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren, unter Vorlage der ermäßigten BH-Karte, die Lizenzen zum halben Preis anzubieten. Wir wollten mit diesem Beschluss ein Zeichen setzen, unseren eigenen Fischernachwuchs zu fördern.
Überdies darf jeder Erlaubnisscheinbesitzer mit seiner 2. Rute einen Jugendlichen bis zum 14. Lebensjahr unter seiner Aufsicht und in unmittelbarer Nähe kostenlos mitfischen lassen.


Funktionsbekleidung

Geoff Anderson

Vor einiger Zeit habe ich bei meinem Freund, Alexander Serdjukov eine Geoff Anderson Jacke und Hose gesehen. Ich kannte diese Marke noch nicht, bestellte mir aber gleich eine Garnitur. Ich war sofort begeistert davon, die Kleidung war warm und bequem auch stundenlanger Regen konnte ihr nichts anhaben.
Seit damals habe ich mir schon einige Kleidungsstücke von Geoff Anderson zugelegt und kann diese Marke nur weiterempfehlen.
Schaut rein bei Pijawetz-Geoff Anderson. Dort findet Ihr alles was Ihr braucht.

Mit lieben Grüßen von Werner Gritsch


Egel und Läuse

Fallweise wird an uns die Frage herangetragen, ob man Fische mit Egel oder Läusen auch essen kann. Natürlich wollen wir uns auch diesem, wenn auch unangenehmen Thema nicht verschließen.
Fischegel und Karpfenläuse treten in unregelmäßigen Abständen auf und können bei Massenbefall den Fischen erheblich zusetzen. Die Fischegel gehören zu den häufigsten Außenparasiten und befallen einzeln fast alle Fischarten. Die Egel werden bis zu fünf Zentimeter lang. Sie verletzen die Haut der Fische und ernähren sich vom Blut. Bevorzugt heften sie sich an Flossenansätze, Kopf, Maul, Rachen und Kiemen fest.
Die Karpfen- oder Fischlaus ist ein Krebstier. Mit ihrem Stachel durchbohrt sie die Haut der Fische und saugt deren Blut und Gewebeflüssigkeit. Die Verletzungen reizen die Haut. Die Fische werden beunruhigt, springen häufig und wetzen sich am Gewässergrund. Diese Parasiten verschwinden allerdings von selbst oder gehen auf ein erträgliches Maß zurück.
Befallene Fische können selbstverständlich verzehrt werden. Die Fische werden wie üblich gesäubert, eventuell vorhandene Schmarotzer aber entfernt.


Fischerprüfung

Warum ist eine Fischerprüfung wichtig?

Wer zum Fischen ans Wasser geht, muss Gesetze, Schonzeiten und Brittelmaße einhalten. Das ist das mindeste. Und dazu sollte er auch die Fischarten kennen. Es ist eine Illusion, dass jeder Angler-Anfänger das kann. Er muss lernen, und das Gelernte gehört geprüft.
Die Fischerei kann es sich nicht leisten, dass Leute ans Wasser gehen, die aus Unwissenheit den Ruf der Anglerschaft schädigen.
Dazu gehört natürlich auch ein Maß an Allgemeinwissen rund ums Wasser. Wir brauchen in Zukunft Fischer, die ein ausgeprägtes „Standesbewusstsein“ haben. Vom Land Steiermark wurde deswegen die Fischerprüfung eingeführt.


Wie komme ich zur Fischerprüfung?

Zuerst muss ein Ansuchen an die Bezirkshauptmannschaft, in Leibnitz, Tel. 03452/82911-294 eingereicht werden. Die Prüfungstermine sind jeweils der 1. Freitag im April und der 1. Freitag im Oktober. Die Ansuchen um Zulassung zur Fischerprüfung sind bis spätestens 1.März, bzw. 1.September einzureichen


Ausbreitung des Signalkrebses

In den letzten Jahren wurden bei uns im Unterlauf der Sulm und in der Mur vermehrt Vorkommnisse von Signalkrebsen festgestellt. Dieses vermehrte Vorkommen wirkt sich natürlich nicht unbedingt positiv für uns Fischer aus. So manchen Angler werden fortwährend die Köder gestohlen und vereinzelt auch beim Setzen auf Hechte oder Zander die Fische oder Fischstücke heruntergenagt. Krebsliebhabern sei gesagt: Der Signalkrebs ist ausgezeichnet für den Verzehr geeignet, wie uns auch bereits von einigen Fischern bestätigt wurde. Er hat keine Schonzeit und darf unbeschränkt mitgenommen werden.
Erkennbar ist der Signalkrebs an seiner glatten Körperoberfläche, die Scherenunterseiten sind dunkelrot (bräunlich bis orange). Von den beiden Postorbitalknoten ist der vordere mit einem spitzen Dorn ausgestattet.
Lizenznehmer, welche an vermehrten Fängen von Signalkrebsen interessiert sind, können sich gerne mit einem unserer Wasserwarte in Verbindung setzen. Mit Rücksprache mit unserem Obmann (0664/4553803) ist auch der Fang von Krebsen mit Original-Krebsreusen, allerdings zeitlich eingeschränkt, möglich.